Warum Nachhaltigkeit für uns selbstverständlich ist
Wer Gemüse anbaut, lebt von der Qualität seines Bodens. Erschöpfte, ausgelaugte Böden liefern schlechte Erträge und schlechte Qualität. Das wissen Bauern seit Jahrhunderten – und es ist der Kern dessen, was heute „nachhaltige Landwirtschaft" genannt wird.
Auf unseren Flächen in Hochdorf-Assenheim wirtschaften wir nach diesem Grundsatz: Wir entnehmen dem Boden nur, was wir zurückgeben können. Dazu brauchen wir keine Zertifikate – es ist einfach vernünftig.
Unsere Leitprinzipien
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Bodengesundheit zuerst Fruchtfolge, Gründüngung und schonende Bodenbearbeitung erhalten die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Ein lebendiger Boden braucht weniger Dünger und ist widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Starkregen.
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Wasser effizient einsetzen Bedarfsgerechte Bewässerung statt Flächenbewässerung. Wir beobachten die Kulturen und den Boden genau, um nur dann zu bewässern, wenn es wirklich nötig ist. Das schont Grundwasser und reduziert Kosten.
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Kreislaufdenken Erntereste werden kompostiert und wieder in den Boden eingearbeitet. Was auf dem Feld gewachsen ist, bleibt so weit wie möglich auf dem Feld – als Humus und Nährstoffreserve für die nächste Kultur.
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Kurze Wege, weniger Emissionen Direktvermarktung über den Pfalzmarkt bedeutet: weniger Transport, weniger Kühlung, weniger Verpackung. Das Gemüse geht den direkten Weg vom Feld in die Region – frischer für dich, besser für die Umwelt.
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Pflanzenschutz mit Augenmaß Wir setzen auf integrierte Pflanzenschutzmaßnahmen: erst beobachten, dann gezielt handeln – so wenig wie nötig, so schonend wie möglich. Gesunde Böden und robuste Sorten reduzieren den Bedarf von vornherein.
„Ein Bauer, der seinen Boden ruiniert, ruiniert seinen Betrieb. Nachhaltigkeit ist für uns kein Ziel – es ist die Voraussetzung, um in 20 Jahren noch hier zu sein."
Technologie als Werkzeug
Moderne Technik hilft uns, ressourcenschonender zu wirtschaften. Drohnengestützte Multispektral-Aufnahmen – in Zusammenarbeit mit PfalzFly – geben uns präzise Informationen über den Zustand unserer Bestände. Wir erkennen früh, wo Pflanzen Stress haben, und können gezielt eingreifen, statt flächendeckend zu behandeln.
Das spart Betriebsmittel, schützt die Umwelt – und verbessert am Ende die Qualität der Ernte, weil wir zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Maßnahmen ergreifen.
Regional verwurzelt, zukunftsfähig aufgestellt
Über 150 ha Anbaufläche, zweifach bewirtschaftet, mit einem breiten Kulturspektrum von Salaten über Kräuter bis zu Wurzel- und Knollengemüse. Diese Vielfalt ist selbst ein Nachhaltigkeitsprinzip: Sie schützt vor einseitiger Abhängigkeit, belebt das Bodenleben und macht unseren Betrieb widerstandsfähiger gegenüber Markt- und Wetterschwankungen.